Lohnabrechnung im Browser · Schweizer Recht

Webbasierte Lohnbuchhaltung für Schweizer KMU

Lohn erfassen, Abrechnung erzeugen, Buchung erhalten — in einem Durchgang. AHV/IV/EO, ALV und BVG rechnet SwissWork aus dem Bruttolohn, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil sauber getrennt. Nichts zu installieren, nichts zu exportieren.

Auf der Abrechnung

Die Schweizer Abzüge, Zeile für Zeile

Jeder Abzug steht mit seinem Satz auf der Lohnabrechnung — nicht als Sammelposten «Sozialabzüge», sondern einzeln, damit die mitarbeitende Person nachvollziehen kann, wohin das Geld geht.

AHV/IV/EO

Alters-, Invaliden- und Erwerbsersatzversicherung. Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil, automatisch aus dem Bruttolohn.

ALV

Arbeitslosenversicherung, ebenfalls beidseitig und automatisch berechnet.

BVG

Berufliche Vorsorge, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil. Wird für Mitarbeitende zwischen 25 und 65 gerechnet.

UVG NBU

Nichtberufsunfall: eigene Zeile mit dem hinterlegten Satz der mitarbeitenden Person.

KTG

Krankentaggeld. Erscheint, wenn es im Mitarbeiterprofil aktiviert ist, mit dem dort hinterlegten Satz.

Quellensteuer

Erscheint als eigene Zeile, sobald für den Monat ein Betrag einbehalten wird.

Die Sätze stehen pro Person im Mitarbeiterprofil und lassen sich dort überschreiben — für AHV/IV/EO, ALV, BVG, UVG NBU und KTG. Automatisch aus dem Bruttolohn gerechnet werden AHV/IV/EO, ALV und BVG; Bonus und Gratifikation zählen dabei zum beitragspflichtigen Lohn.

Zwei Kopien, ein Dokument

Die Lohnabrechnung wird auf dem Server als PDF erzeugt — A4, mit Firmenlogo und der IBAN, auf die ausbezahlt wird. Aus demselben Datensatz entstehen zwei Kopien, und sie können sich deshalb nicht widersprechen.

Kopie für die mitarbeitende Person

Bruttolohn, Abzüge mit Satz, Spesen und Nettolohn. Die Arbeitgeberbeiträge sind nicht ausgeblendet, sondern gar nicht erst im PDF enthalten — sie sind nicht ihre Sache und erzeugen auf ihrer Abrechnung nur Rückfragen.

Kopie für die Firma

Dieselbe Abrechnung, zusätzlich mit den Arbeitgeberbeiträgen und den Gesamtkosten des Monats: Bruttolohn plus Arbeitgeberanteile plus Spesen. Das ist der Betrag, der die Kasse wirklich verlässt.

Jede Kopie deklariert oben, welche der beiden sie ist — damit nicht versehentlich die falsche im Couvert landet.

Spesen sind kein Lohn

Effektive Spesen gehören nicht in die Bemessungsgrundlage von AHV/IV/EO, ALV, BVG, UVG und Quellensteuer. SwissWork behandelt sie deshalb als eigenen Block: sie erhöhen den ausbezahlten Betrag, aber nie die Abzüge.

Reise und Auswärtstätigkeit

Fahrt- und Reisespesen des Monats.

Verpflegung

Verpflegungsentschädigung, etwa Mittagessen auswärts.

Übrige Spesen

Alles Weitere, was Sie der Person zurückerstatten.

Pro Person hinterlegen Sie einen Monatsbetrag, der jeden Monat automatisch übernommen wird; für einen einzelnen Monat lässt er sich überschreiben. Auf dem PDF steht der Hinweis auf AHVG Art. 5 und AHVV Art. 9 — falls jemand nachfragt, warum auf diesen Beträgen nichts abgezogen wurde.

Lohnbuchhaltung heisst auch Buchhaltung

Die Buchung entsteht zusammen mit der Abrechnung — kein Export, kein Nachtippen im Buchhaltungsprogramm — und bleibt mit ihr synchron: ändert sich ein Betrag, wird die Buchung neu erzeugt statt verdoppelt; wird die Abrechnung gelöscht, verschwindet auch die Buchung.

KontoBuchung
5000Bruttolohn inklusive Bonus
5100Arbeitgeberanteil AHV/IV/EO und ALV
5200Arbeitgeberanteil BVG
5300Spesenvergütungen — getrennt vom Lohnaufwand
2200Nettolohn, geschuldet an die mitarbeitende Person
2210AHV/IV/EO und ALV, geschuldet an die Ausgleichskasse
2220BVG, geschuldet an die Vorsorgeeinrichtung
2230UVG, geschuldet an den Versicherer
2231KTG, geschuldet an den Versicherer
2240Quellensteuer, geschuldet an den Kanton

Jahresende: Lohnausweis und Vorprüfung

Die Jahresansicht rechnet die freigegebenen Abrechnungen eines Jahres pro Mitarbeitendem zusammen und sagt Ihnen vorher, wo noch Daten fehlen — statt dass Sie es beim Einreichen merken.

Lohnausweis als PDF

  • Ein PDF pro Mitarbeitendem und Jahr, aus den Abrechnungen des Jahres
  • Auf Deutsch, Französisch oder Italienisch — Sprache bei der Erzeugung wählbar
  • Enthält Bruttolohn, Bonus, Sozialabzüge, Spesen und Nettolohn des Jahres

Vorprüfung der Stammdaten

  • AHV-Nummer mit echter Prüfziffernkontrolle, nicht nur Formatprüfung
  • UID im Format CHE-XXX.XXX.XXX und Wohnkanton je Mitarbeitendem
  • Status pro Person: bereit, Daten fehlen, oder keine Abrechnungen im Jahr

Zur Klarstellung: SwissWork ist nicht Swissdec-zertifiziert und übermittelt nichts direkt an den Swissdec-Verteiler.

Quellensteuer: ein Vorschlag, keine Behauptung

Für Mitarbeitende ohne Niederlassungsbewilligung schlägt SwissWork einen Tarifcode und einen Richtsatz vor; als Referenz sind Tarifstufen für Tessin, Zürich und Genf hinterlegt. Diese Werte sind indikativ und ersetzen die offiziellen ESTV-Tabellen nicht — prüfen Sie sie vor der Abrechnung. Der Betrag, den Sie tatsächlich einbehalten, erscheint auf der Lohnabrechnung und landet auf dem Konto «Quellensteuer geschuldet».

Schweizerisch bis ins Kleingedruckte

Daten in Zürich

Die operative Datenbank steht in einem Rechenzentrum in Zürich. Beträge durchgehend in Schweizer Franken, in Schweizer Schreibweise.

Monatslauf automatisch

Optional erzeugt SwissWork die Abrechnungen an einem festen Tag des Monats als Entwurf. Wer bereits eine Abrechnung für die Periode hat, wird übersprungen — der Lauf lässt sich also gefahrlos wiederholen.

Entwurf, Freigabe, Versand

Jede Abrechnung durchläuft die Stufen Entwurf, Freigabe und Versand. Ändern oder löschen lässt sich nur ein Entwurf — was freigegeben ist, bleibt nachvollziehbar.

Häufige Fragen

Rechnet SwissWork die Quellensteuer selbst aus?

Nein — nicht als verbindliche Berechnung. SwissWork hat einen Assistenten, der pro Mitarbeitendem einen Tarifcode und einen Richtsatz vorschlägt; als Referenz sind Tarifstufen für Tessin, Zürich und Genf hinterlegt. Diese Werte sind ausdrücklich indikativ und ersetzen die offiziellen ESTV-Tabellen nicht. Der Betrag, den Sie tatsächlich einbehalten, erscheint auf der Lohnabrechnung und wird auf das Konto «Quellensteuer geschuldet» gebucht.

Ist SwissWork Swissdec-zertifiziert?

Nein. SwissWork ist nicht Swissdec-zertifiziert und übermittelt nichts direkt an den Swissdec-Verteiler. Was die Jahresansicht liefert, ist der Lohnausweis als PDF pro Mitarbeitendem sowie eine Vorprüfung der Stammdaten, damit am Jahresende nichts fehlt.

Sieht die mitarbeitende Person dasselbe PDF wie die Buchhaltung?

Nein. Es gibt zwei Kopien derselben Abrechnung. Auf der Mitarbeiterkopie sind die Arbeitgeberbeiträge und die Arbeitgeberkosten nicht ausgeblendet, sondern gar nicht erst im Dokument enthalten. Jede Kopie ist oben angeschrieben, damit nicht versehentlich die falsche herausgeht.

Sind Spesenvergütungen AHV-pflichtig?

Nein. Effektive Spesen sind kein Lohn: sie gehören nicht in die Bemessungsgrundlage von AHV/IV/EO, ALV, BVG, UVG und Quellensteuer. SwissWork führt sie in einem eigenen Block der Lohnabrechnung, addiert sie zum ausbezahlten Betrag und druckt den Hinweis auf AHVG Art. 5 und AHVV Art. 9 auf das Dokument.

In welcher Sprache ist die Lohnabrechnung?

Die monatliche Lohnabrechnung wird auf Italienisch ausgegeben. Der Lohnausweis am Jahresende gibt es auf Deutsch, Französisch und Italienisch — Sie wählen die Sprache beim Erzeugen des PDF.

Wo liegen die Lohndaten?

Die operative Datenbank von SwissWork steht in einem Rechenzentrum in Zürich. Alle Beträge sind in Schweizer Franken.

Die nächste Lohnabrechnung im Browser

Mitarbeitende erfassen, Lohn eintragen, Abrechnung erzeugen — die Buchung entsteht mit.